Friedhof Elmschenhagen

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Friedhof Elmschenhagen

Historie:
Im Mittelalter gehörten Friedhöfe unmittelbar zur Kirche; sie waren ein "accessorium ecclesiae". So gab es auch bereits an der alten Maria-Magdalenen-Kirche in Elmschenhagen aus dem Jahr 1327 einen Gottesacker, in dem Verstorbene beigesetzt wurden.

Aus diesem Kirchhof entstand 1872, wenige Jahre nach dem Neubau der Maria-Magdalenen-Kirche, der "neue Kirchhof" oder, wie er jetzt genannt wird, der "Elmschenhagener Friedhof". Neben der Friedhofskapelle befindet sich eine Sammlung alter Grabsteine, die von dem früheren Friedhof Zeugnis geben.

Seinen repräsentativen Charakter erhält der Friedhof durch die großzügige Auffahrt. Durch die Anpflanzung von Staudengewächsen wurde diese Anlage in den vergangenen Jahren zusätzlich aufgewertet.

Besondere Gräber und Grabmale:
Neben der Friedhofskapelle befindet sich eine Sammlung alter Grabsteine, die von dem früheren Friedhof Zeugnis geben. Bei diesen Grabsteinen handelt es sich um die ältesten Grabsteine des Friedhofes. So sind hier z. B. die Grabmale der Familien Dreis, Schliebs, Michelsen und Röer zu sehen, die die ersten Grabstätten auf dem Friedhof hatten.






 
  • Daten:
    Größe in Hektar: 13,9
    Einweihung: 30. November 1872
    durch Pastor Dr. h.c. Adam Jessien
    Haupteingang: Elmschenhagener Allee 4