Südfriedhof

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Südfriedhof

Historie:
Der Südfriedhof ist der älteste noch erhaltene christliche Kieler Stadtfriedhof. Er ist heute die "grüne Lunge" für viele Bewohner der angrenzenden Wohngebiete.

Geschaffen wurde der Friedhof von dem bedeutenden Landschaftsgärtner Wilhelm Benque, der entgegen der damals üblichen gradlinigen Aufteilung der Grabfelder die Wege bogenförmig anlegte, so dass eine parkartige Anlage entstand.

Für einen Friedhof einmalig in Schleswig-Holstein ist der künstlich geschaffene Kapellenberg am Haupteingang, auf dem sich in einem doppelten Ring zahlreiche Grabkapellen, Mausoleen und Grüfte gruppieren. In seiner Gesamtheit spiegelt der Kapellenberg Wohlstand und Ansehen von Kieler Bürgerfamilien des ausgehenden 19. Jahrhunderts wieder.

Besondere Gräber und Grabmale:
Von der ersten Grabstätte des Friedhofs aus dem Jahr 1869 der Familie Witzendorff existiert lediglich noch der Grabstein. Die Grabstätte befindet sich auf Feld A Nr. 36-37.
Sehr sehenswert ist auch die Grabstätte Lass, dass Grabmal wurde von Edvard Eriksen dem Schöpfer der weltberühmten „Kleinen Meerjungfrau“ entworfen, welches sich im Feld F Nr. 129 befindet.
Das Grabmal des bekannten Kieler Arztes Paul Wassily, der der Kunsthalle Kiel seine umfangreiche Kunstsammlung vermacht hat, findet man auf Feld K Nr. 13A.
Der bekannte Dichter Klaus Groth, der auch Ehrenbürger der Stadt Kiel war, wurde 1899 auf dem Friedhof beigesetzt, das Grab befindet sich auf Feld Oa.

Die Kapellenberganlage des Feldes K ist eine einzigartige Anlage des Landes Schleswig-Holstein, da die Kapellen und Mausoleen auf einem Feld angelegt wurden.






 
  • Daten:
    Größe in Hektar: 13
    Einweihung: 30. April 1869
    durch Hauptpastor Konsistorialrat D. Andreas Detlef Jensen
    Haupteingang: Saarbrückenstraße 1